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Kontakt

Stadt Chemnitz - Kulturbetrieb
Büro für städtisches Kulturmanagement
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Moritzstraße 20
09111 Chemnitz
Telefon: 0371 488-4113
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www.kulturelle-bildung-chemnitz.de

 

Sächsisches Sinfonieorchester e. V.


Die Gründung des Sächsischen Sinfonieorchesters Chemnitz (SSO) erfolgte 1961. Die Proben begannen in Streicherbesetzung mit etwa 20 Musikern. Im Verlaufe der folgenden drei Jahre vollzog sich dann der Aufbau zum Sinfonieorchester. Mitte der 60er Jahre gab das Orchester seine ersten Konzerte. Dies waren neben Sinfoniekonzerten auch volkstümliche Konzerte und Kammerkonzerte. Gastspielreisen führten das Orchester nach Ungarn, Polen, die heutige Tschechische Republik und die Sowjetunion. Über viele Jahre gab es gute Kontakte zu Herrn Generalmusikdirektor Kurt Masur und zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, die für die Arbeit des Orchesters sehr hilfreich waren. Aufgrund seines beachtlichen Leistungsstandes hatte das Orchester die Gelegenheit mit zahlreichen berühmten Künstlern zu musizieren.

Nach den politischen Veränderungen im Osten Deutschlands Anfang der 90er Jahre gründete sich das Orchester als eingetragener gemeinnütziger Verein im Jahre 1991 neu. Damit verbunden war der Aufbau einer völlig neuen Organisationsstruktur. Dank der zielstrebigen Arbeit der Orchestermitglieder, seines Vorstandes und der künstlerischen Leiter konnte das Sächsische Sinfonieorchester Chemnitz (SSO) nach wenigen Jahren wieder seinen Platz im Musikleben von Chemnitz und der sächsischen Region finden. Als Dirigenten waren Herr Jens Hofereiter von 1991-1996 und Herr Wolfgang Behrend von 1996-2002 tätig. Seit 2002 leitet Herr MD Andreas Grohmann das SSO als künstlerischer Leiter. Das Orchester hat ca. 70 Mitglieder und spielt in vollständiger sinfonischer Besetzung. Neben zahlreichen anderen Verpflichtungen spielt das Orchester jährlich 2 Konzerte im großen Saal der Stadthalle Chemnitz und verfügt über ein breites Konzertrepertoire.

Das Orchester ist anerkanntes Mitglied des Landesverbandes sächsischer Liebhaberorchester (LSLO) und des Bundes deutscher Liebhaberorchester (BDLO).

 
 

Frühjahrskonzert des Sächsischen Sinfonieorchesters Chemnitz e.V.

Festkonzert zum Jubiläum 875 Jahre Chemnitz

Datum:  Samstag, 28.04.2018
Ort:  Stadthalle, Großer Saal
Einlass:  16:00 Uhr
Konzerteinführung:  16:15 Uhr
Beginn:  17:00 Uhr
Veranstalter:  Sächsisches Sinfonieorchester Chemnitz e. V.
Karten:  15,00 €, ermäßigt 10,00 €, Reihe 1-3 und 29: 3,00 €
 
Mit Werken der Chemnitzer Komponisten Christian Gottlob Neefe und Siegfried Thiele sowie Werken von L. v. Beethoven und A. Dvorak
 
875 Jahre Stadtgeschichte – da darf das Sächsische Sinfonieorchester Chemnitz e. V. nicht fehlen und spielt mit seinem Festkonzert auf. Im Konzert werden die Laienmusiker den Bogen von Christian Gottlob Neefe über Siegfried Thiele bis hin zu Ludwig van Beethoven und Antonin Dvořák schlagen.
 
Neefe, am 5.2.1748 als Sohn eines armen Schneiders geboren, war frühzeitig begabt und erhielt trotz bedrückender Lebensverhältnisse Gesangs- und Klavierunterricht. Im Jugendalter unterrichtete er bereits selbst Schüler. Ausgestattet mit einem Stipendium des Chemnitzer Magistrats konnte er 1769 ein rechtswissenschaftliches Studium in Leipzig aufnehmen und 1771 mit dem 1. juristischen Staatsexamen abschließen. Jedoch gehörte seine Liebe der Musik und so wurde Johann Adam Hiller, der spätere erste Gewandhauskapellmeister und Thomaskantor, sein Mentor. Sein für die damalige Zeit umfangreiches Schaffen und die Tätigkeit als Kapellmeister der fahrenden Seylerschen Theatergruppe brachten ihm in zahlreichen Orten Deutschlands Anerkennung als Pianist, Dirigent, Korrepetitor, Komponist und Arrangeur. In Bonn übernahm Neefe 1782 die Stelle des Hoforganisten. Neefe hatte seit 1780 bereits den 11-jährigen Beethoven in Klavier, Orgel und Theorie unterrichtet. Später wurde Beethoven seine Vertretung. Nach einem wechselvollen Leben starb Neefe noch nicht 50jährig krank und in Armut 1798 in Dessau. In der Literatur wird beschrieben, dass Beethoven nur mit seiner Hilfe und durch das Engagement Neefes zu weitreichendem Ruhm als Künstler und Komponist gelangen konnte.
 
Was passt nicht besser, als beide Komponisten im Konzert zu vereinen und so wird neben Neefes Partita Es-Dur Beethovens bekanntes Tripelkonzert C-Dur aus dem Jahre 1804 erklingen. Mit Christina Alles Dopico (Klavier), Nora Scheidig (Violine) und Matthias Wilde (Violoncello) konnten drei herausragende junge Solisten gewonnen werden.
 
„Intrada-Cantus-Toccata“ ist ein Werk eines weiteren Chemnitzer Komponisten, Siegfried Thiele. Thiele wurde 1934 als Sohn eines Handwerkers in Chemnitz geboren. Auch bei ihm trat frühzeitig die musikalische Begabung zum Vorschein, da er bereits als 12-jähriger erste Kompositionen schuf. Weitere Erfahrungen konnte er bei Werner Hübschmann, Gustav William Meyer Paul Kurzbach sammeln. Thiele legte sein Abitur 1952 an der damaligen EOS „Karl Marx“, heute Agricola-Gymnasium, ab und studierte anschließend Komposition, Klavier und Dirigieren an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Thiele verfügt über zahlreiche kammermusikalische, sinfonische und chorsinfonische Werke, die er im In- und Ausland aufführte. Er hatte eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik in Leipzig, gründete das Leipziger Jugendsinfonieorchester, wurde Dozent sowie später Professor und schließlich Rektor an der Musikhochschule. Zahlreiche Ehrungen und Würdigungen wurden ihm zuteil. Das Instrumentalstück „Intrada-Cantus-Toccata“ entstand 1968, wohl als Auftragswerk des jungen Arbeiter-Sinfonieorchester Karl-Marx-Stadt (gegründet 1961), dem Vorläufer des heutigen Sächsischen Sinfonieorchesters Chemnitz e. V.
 
Ausklingen wird das Konzert mit Antonin Dvořáks 8. Sinfonie, G-Dur, op. 88, entstanden 1865. Diese Sinfonie hat einen eher freien, lyrischen Charakter, ausgelöst durch die Inspiration der Landschaft auf seinem Sommersitz in Vysoká u Příbramě. Die 8. Sinfonie gehört heute zu den meistgespielten Dvořák-Sinfonien und neben der 7. und der 9. Sinfonie zu den bedeutendsten sinfonischen Schöpfungen des Komponisten. Beethoven war stets Dvořáks großes Vorbild und so könnte man meinen, es schließt sich der Kreis dieses Konzertes.
 
 
 

Kontaktdaten

Sächsisches Sinfonieorchester Chemnitz e. V.
Dr.-Ing. Daisy Julia Nestler (Vorsitzende)
Cervantesstr. 115
09127 Chemnitz

Tel:    0371 / 73 39 3    
oder  0371 / 531 365 46

Webseite
 
 
 
 
 
 
 
 

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